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30.05.2017

Besuch der Ministerin für Kultus, Soziales und Sport, Dr. Susanne Eisenmann am 03. Mai 2017

Qualitätsprobleme in der Bildungsarbeit werden angegangen

In der Zehntscheuer benannte Bildungsministerin Dr. Eisenmann die Probleme der Bildungslandschaft in BW klar beim Namen:

- Qualitätsverlust in den Kernkompetenzen 

- Nachholbedarf beim Thema Digitalisierung 

- Fehlinterpretation im Bereich Inklusionsbeschulung
- mangelhafte Lehrerversorgung 

 

Vor allem vom letzten Punkt sind die Schulen in LE direkt betroffen. Dies machten die zahlreichen Wortbeiträge der Elternvertreter und Schulleiter deutlich. Dass hier nicht nur auf die Politik gesetzt wird, zeigt die eigene Ausbildung von Lehrkräften am PMHG im Bereich Informatik. Die Ministerin machte deutlich, dass es mehr Lehrer gibt, als aktuell an den Schulen eingesetzt. Diese sind allerdings abgeordnet, also mit Aufgaben außerhalb der Schule betraut. Aufgezeigt hat dies eine Untersuchung des Landesrechnungshofes. Diese Ressourcen sollen nun schnellstmöglich wieder direkt den Schulen zur Verfügung gestellt werden, Verwaltung hat keinen Vorrang vor Unterrichtsversorgung, so die Ministerin. Auch will sie zeitaufwändige Maßnahmen wie die Fremdevaluierung der Schulen auf den Prüfstand stellen. 

 

Ziel der grün-schwarzen Regierungskoalition im Landtag sind Qualität und Leistungsfähigkeit. Dies beginnt nach Ansicht der Ministerin mit der Konzentration auf die Grundlagen. Daher hat sie auch die Schulen angeschrieben, wieder ab Klasse 1 auf die Rechtschreibung zu achten. 

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Begleitung der Kinder und Schüler über die Bildungseinrichtungen hinweg. Dass es hier Veränderungen geben soll, kündigte die Ministerin an. Der erste Schritt in diese Richtung ist, dass den weiterführenden Schulen die Grundschulempfehlung wieder vorzulegen ist. 

 
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