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18.12.2017

Radfahrer auf Tuchfühlung mit LKWs im Gewerbegebiet

Radschutzstreifen im Gewerbegebiet sind für die CDU Fraktion keine sichere Alternative.

Die CDU Fraktion will beim Straßenneubau und bei Sanierung von Straßen, Radwege bei der Planung mit berücksichtigen. Aktuell steht die Straßensanierung Max-Lang-Straße in Gewerbegebiet und dem zukünftigen Wohngebiet Schelmenäcker in Leinfelden an. Für dieses Gebiet haben wir einen abgetrennten Radweg von der Straße beantragt. Unser Ziel war es, mehr Verkehrssicherheit für den Radfahrer zu erreichen und eine attraktive zusätzliche Radverbindung zu schaffen. Die von der Verwaltung geplanten Radschutzstreifen auf einer Straße mit LKW Begegnungsverkehr war aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar.

Die bisherigen Planungen (2017/512) die in der Vorberatung im TA vorgestellt und vorberaten wurden, überzeugten uns nicht und werden dem Mobilitätsverhalten nicht gerecht. Es wurde eine Chance vertan für den Radfahrer der zur Arbeitsstelle will, aber auch für alle Radfahrer die sich auf abgetrennten Radwegen sicherer fühlen als auf Radschutztreifen. Es wurde aber auch die Chance vertan dem LKW und PKW Verkehr in einem Gewerbegebiet gerecht zu werden.

Wie in der TA Sitzung von der Verwaltung berichtet, soll im Gewerbegebiet LKW Begegnungsverkehr möglich sein. Dies ist jedoch bei den bisherigen beidseitig geplanten Radschutzstreifen nicht möglich. Der LKW muss den Radschutzstreifen mitbenutzen und der Radfahrer muss hinter dem LKW versuchen auf dem Radschutzstreifen Platz zu finden. Das ist für die CDU Fraktion der falsche Ansatz um echte Anreize für das Radfahren zu bieten und die Verkehrssicherheit für Radfahrer zu verbessern. Darum ist es uns wichtig bei Straßenneubau oder Straßensanierung den „klassischen“ Radweg mit zu planen bzw. weiterzuführen. Auch ist es unser Interesse den Verkehrsfluss nicht zu beeinträchtigen.

Im Gewerbegebiet sind bereits viele Firmen angesiedelt, deren Mitarbeiter möglicherweise auch mit dem Fahrrad kommen wollen. Auch für diese Mitarbeiter ist es notwendig Schutz und Verkehrssicherheit zu bieten, damit der Arbeitsplatz im Gewerbegebiet sicher zu erreichen ist. Für unsere Bürger hätte sich eine weitere zusätzliche, sichere Möglichkeit ergeben mit dem Rad zwischen Neuen Markt und Unteraichen abseits der Straße zu fahren.

Die Weiterführung und Planung eines klassischen Radweges entlang der Max-Lang-Straße wurde von der Verwaltung jedoch nicht geplant und eine Umplanung der vorgelegten Pläne der Max-Lang-Straße wurde von der Verwaltung und einer Mehrheit des Gemeinderates abgelehnt.

 

 
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