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22.10.2016

Amtsblatt KW41

Bürgerempfang zum 03. Oktober, Teil II
Ein großer Unterschied in Bezug auf den Wahlkampf zwischen Europa und den USA liegt in der Bedeutung, welche der Familie des zu wählenden Kandidaten / der zu wählenden Kandidatin für ein Amt zukommt, sowie auch den Familien der gewählte Amtsinhaber/innen. Für die Amerikaner ist es selbstverständlich aus dem Verhalten des Kandidaten / Amtsinhabers gegenüber seiner Familie auf sein politisches Wirken zu schließen. Bedeutet ein Fremdgehen oder ein Vernachlässigen der eigenen Familie für die Amerikaner, dass auch das Land und seine Bevölkerung vernachlässigt werden vom jeweiligen Kandidaten oder Amtsinhaber. Diese Denkweise ist uns in Europa doch eher etwas fremd. Sicher kein Nachteil, wenn wir uns die familiäre Situation diverser Staatsoberhäupter und hoher Mandatsträger unter diesem Aspekt ansehen.  Für Raunen im Raum sorgte der Hinweis auf den „Leitfaden für Kandidatenehefrauen“ aus dem Jahr 1972, herausgegeben von der republikanischen Partei in den USA. Darin heißt es u. a. „Erscheinen Sie niemals gelangweilt. Wenn Ihr Mann spricht, sehen Sie ihm stolz zu“. Der schwere Stand von Hillary Clinton im Wahlkampf lässt sich vor allem dadurch erklären, dass sie im Rahmen der Wahlkämpfe ihres Mannes immer wieder einen Image-Wechsel vorgenehmen musste. Immer in die Richtung, wie es das amerikanische Volk von der Frau hinter dem zukünftigen Präsidenten erfordert. Diese Wandlungen nähren für viele die Zweifel an der wahren Hillary. Wenn man bedenkt, dass sie dieselbe Ausbildung wie Bill Clinton genossen hat und ihr diverse Wegbegleiter eine höhere Intelligenz und Kompetenz zusagen, dann ist dies bitter.
„Es ist sehr gut, dass es Unterschiede zwischen den USA und Deutschland gibt, und bei uns nicht automatisch aufgrund der Familiensituation auf politische oder gar berufliche Kompetenzen geschlossen wird. Auch die Wahrung der Privatsphäre ist ein hohes Gut in unserem Land“, so die Pressesprecherin Katja Fellmeth. Nach den Worten der Referentin Dr. Heinke verdanken wir diese der völlig anders gelagerten Organisation der Presse in unserem Land, die nicht nur rein kommerziell ausgerichtet ist und damit ausschließlich von Skandalen und Verfehlungen lebt, sondern eben auch öffentlich-rechtlich. 

 
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