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19.07.2016

Amtsblatt KW29

Lärm in Leinfelden-Echtderdingen

Lärm gilt es an der Lärmquelle zu reduzieren und dies setzt einen anhaltenden Prozess voraus, der sich konsequent mit Lärmquellen und deren Reduzierung befasst und Maßnahmen durchsetzt, die zu einer tatsächlichen Entlastung führen. Deshalb befürworten wir die Weiterführung des Lärmaktionsplanes in Stufe 2.

Auf Einladung der CDU-LE kam 2012 die damalige Landesumweltministerin Tanja Gönner in die Stadt und machte sich direkt vor Ort einen Eindruck über die unterschiedlichen Lärmquellen der Stadt. Im Anschluss wurde in Berlin erreicht, dass der erste Abschnitt der BAB 8 auf Höhe Rohr/Oberaichen mit einem neuen Asphalt ausgestattet wurde. Diese Maßnahme hat bereits eine deutliche Lärmreduzierung für unsere Bürgerschaft gebracht. Im nun vorliegenden Lärmaktionsplan der Stufe 2 wird das Austauschen des Asphaltes auf einem weiteren Streckenabschnitt als Maßnahme vorgeschlagen. Diese Maßnahme kann die Stadt LE jedoch nicht alleine bewerkstelligen, sondern ist wieder auf die Zustimmung des Bundes angewiesen. Auch über den Ausbau und die Überdeckelung der B27 fällt die Entscheidung auf Bundes- und Landesebene. Dass der Verkehrslärm einer der Hauptanliegen der Bürger und Bürgerinnen ist, zeigte sich auch auf dem Lärmgipfel der CDU-LE im Jahr 2013. Der Informationsstand an dem Regierungspräsident Schmalzl den Bürgern ein Gesprächsangebot machte, war immer sehr gut besucht.

Alle Straßen, die in der Stufe 2 berücksichtigt wurden, sind Bundes-, Landes- und Kreisstraßen mit mehr als 3 Mio. Autos pro Jahr.
Was können wir direkt in LE tun?
Die Förderung der Verknüpfung sämtlicher Verkehre in der Stadt, den Ausbau von S-Bahnbahnhöfen zu Mobilitätsdrehscheiben, damit ein Umsteigen auf den ÖPNV leichter fällt. Die Einrichtung von Infrastruktureinrichtungen wie z.B. sichere Unterstellmöglichkeiten für das Fahrrad, Ausweisung von Car-Sharing Parkplätzen, Stromladestationen für die zunehmende E-Mobilität. Das Tempo auf den Hauptstraßen drosseln auf die 40 km/h. Mit dieser Maßnahme ist der Verkehr nicht ausgebremst und der ÖPNV im Takt nicht gefährdet, dafür die Lärmbelastung für die direkten Anwohner deutlich reduziert.
Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes von EBM Eva Noller ist bereits einiges umgesetzt und in Planung.

Unabhängig des aktuellen Standes des Mobilitätskonzeptes und des Lärmaktionsplanes ist es unsere Aufgabe an dem Thema stetig weiterzuarbeiten, damit auch für die übergroßen Herausforderungen wie BAB 8 und B27 Lösungen aktiv angegangen werden können. Fazit: Verkehr vermeiden, Mobilität sichern und Lärm an der Quelle reduzieren.

 
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