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05.07.2016

Amtsblatt KW27

Welche Lärmschutz- und Erschütterungsschutzmaßnahmen plant die Bahn?

Es wird Schallschutzwände und ergänzend dazu Erschütterungsschutz im Bereich Dürrlewangweg und Rohrer Straße geben. Konkret werden dort die Holzschwellen zwischen den Gleisen durch Betonschwellen, die auf Kunststoffmatten lagern, ausgetauscht. Geplant ist auch auf geraden Strecken, das sogenannte „Besonders überwachte Gleis“. Auf diesen Schienen fährt der Messwagen der Bahn 2 x jährlich und ermittelt die Abnutzung der Gleise, damit diese ggf. nachgeschliffen werden können. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass eine Schiene, die nicht optimal geschliffen ist, deutlich mehr Lärm verursacht und dies soll vermieden werden. Weiter hat die DB geplant, dass die sogenannten Schienenschmieranlagen eingesetzt werden sollen. Hier werden die Räder der Züge beim Überfahren mit einem Öl-Film um zur Geräuschminderung beizutragen. Eine weitere Lärmschutzmaßnahme sind die Schienenstegabschirmungen direkt am Gleis. Diese lärmreduzierende Maßnahme ermöglicht es die Lärmschutzwände niedriger zu bauen. Die CDU-Fraktion begrüßt die genannten Maßnahmen zur Entlastung der Bürger, sieht aber noch Diskussionsbedarf im gestalterischen Bereich der Lärmschutzwände. Außerdem will die CDU bei der Deutschen Bahn die Betrachtung aus Sicherheitsaspekten einfordern. Insbesondere am S-Bahnbahnhof Oberaichen würden die geplanten hohen Lärmschutzwände dazu führen, dass sich ein uneinsichtiger Korridor bildet. Deshalb werden wir gemeinsam mit der Bürgergemeinschaft Oberaichen eine entsprechende Stellungnahme für die DB vorbereiten und darin auch die Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten an den Bahnhöfen einfordern.


Wohnungsvermittlung für Flüchtlinge, um die Anzahl von teuren Neubauten zu reduzieren
Für max. 2 Jahre befristet sollen Wohnungen für die Flüchtlinge angemietet werden. Die Stadt LE tritt als Mieter auf und muss den gesetzlichen Auftrag der Anschlussunterbringung erfüllen. Ansprechpartner bei der Stadt für die Wohnungsvermittlung für Flüchtlinge ist Frau Belz Tel. 1600-999 im Amt für soziale Dienste. Die ersten Erfolge sind schon zu vermelden und es konnten bereits Wohnung gefunden werden. Aber nicht nur positive Stimmen zu der Aktion sind zu hören, sondern auch kritische Stimmen melden sich berechtigter Weise zu Wort. Denn in unserem Ballungsraum sind bezahlbare Wohnungen auch für Bürger Mangelware, die schon lange in unserer Stadt leben. Wer ist hier Ansprechpartner, wurden wir auf den Informationsständen gefragt. Ansprechpartner sind weiterhin im Amt für soziale Dienste zu erreichen. Unabhängig davon ist es uns als CDU ein Anliegen bezahlbaren Wohnraum nicht nur für Flüchtlinge zu schaffen. Deshalb haben wir uns dafür eingesetzt, dass bei großen Wohnbauprojekten auch ein Anteil an sozial gefördertem Wohnungsbau berücksichtigt werden soll. Außerdem unterstützen wir eine solide Bauweise von Anschlussunterbringungen, damit diese später auch als sozial geförderte Wohnungen weiterhin angeboten und genutzt werden können

 
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