Sie sind hier: › Aktuelles 
10.09.2015

Amtsblatt KW37

Sterbehilfe – ein Thema mit vielen Seiten

In Berlin liegen die Gesetzentwürfe zur Diskussion aus und wenn man diese Verfolgt, dann zeigt sich die Schwierigkeit im Umgang mit dem Thema.

Einigen sind sich vermutlich viele Menschen, dass ein Sterben in Würde erfolgen soll. Doch was bedeutet eigentlich „Sterben in Würde“?

Die stellv. Vorsitzende des Hospiz- und Palliativ Verbandes BW Frau Susanne Kränzle hat dazu Gedanken in der gut besuchten Auftaktveranstaltung „Sterbehilfe: Hilfe zum Sterben contra Hilfe zum Leben leisten“ am 23. April diesen Jahres, welche federführend von unserer stellv. Fraktionsvorsitzenden Ilona Koch auf Kreisebene organisiert wurde, eingebracht. Nach Auffassung von Frau Kränzle bedeutet dies, keine Schmerzen erleiden müssen, nicht alleine sein in der Situation, die Möglichkeit haben, Dinge zu erledigen, die vor dem Tod noch wichtig sind und Abhängigkeiten vermeiden.

Der Palliativmediziner der Filderklinik Dr. Hiller hat von den vielen schon heute legalen Mitteln der Palliativmedizin berichtet und seine Aufgabe der Ärzteschaft im Umgang mit dem Sterben der Menschen dargestellt. Er sieht diese darin, „den Menschen Hilfe beim Sterben geben und nicht Hilfe zum Sterben“. Die Ärzte in den Kliniken können heute Medikamente entsprechend dosieren.

Einen weiteren Aspekt brachte der auch auf der nächsten Veranstaltung präsente Prälat der evang. Landeskirche Ulrich Mack ein. Er verwies auf die sozialen Folgen der Entscheidung der Sterbehilfe. Welchen Druck müssen zukünftig die Menschen aushalten, die sich gegen die Sterbehilfe entscheiden, also dafür entscheiden sich pflegen zu lassen? Welche Bedeutung hat diese Entscheidung für die Angehörigen? Erwarten diese zukünftig, dass sich sterbende Menschen für die Sterbehilfe entscheiden, um die Belastung von der Familie zu nehmen? Seiner Meinung nach bedarf es eines Blickes auf das Thema „Leiden“ und auf die Frage „Ist leiden immer sinnlos?“ Spannende Fragen, denen sich die Gesellschaft unserer Meinung nach stellen muss. Die nächste Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit diesem Thema besteht am Montag, 14. September um 19 Uhr in der Schloßberghalle in Dettingen / Teck.

Hier sprechen Vertreter der Kirche, der Politik und der Medizin über das Thema „Grauzone Sterbehilfe – Sterben an der Hand statt durch die Hand“. Mitfahrgelegenheit über Katja Fellmeth unter der Nummer 0711 674 8818.

Bürgerempfang des CDU Stadtverbandes am 03. Oktober 2015 in der Zehntscheuer in Echterdingen.

Gastredner ist Frau MdEP Dr. Ingeborg Gräßle. Sie wird zum Thema 25 Jahre Deutsche Einheit und die Sichtweise aus Europa sprechen. Gleichzeitig feiern wir auch 40 Jahre CDU Stadtverband Leinfelden-Echterdingen. Unser Ehrenvorsitzender Dr. Eberhard Leibing wird über 40 Jahre aktive Kommunalpolitik in Leinfelden-Echterdingen referieren.

Wir laden dazu alle interessierten Bürger und Bürgerinnen der Stadt ein.

 
CDU Kreisverband Esslingen CDU Baden-Württemberg CDU Deutschlands CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Mitglied werden CDU-Fraktion Baden-Württemberg CDU.TV Angela Merkel
© CDU Stadtverband Leinfelden-Echterdingen 2018