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10.03.2015

Informationen zum Netzausbau aus erster Hand

„Wir brauchen ein gutes Stromnetz“, betonte Michael Hennrich bei der Einführung in die Informationsveranstaltung zum Netzentwicklungsplan. Auch wenn eine mögliche Nord-Süd-Trasse vom Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein nach Wendlingen derzeit vom Tisch sei, der Ausbau der erneuerbaren Energien erfordere eine Anpassung der Infrastruktur.

In welchen Planungskategorien ein solcher Ausbau vollzogen wird, beschrieb Olaf Sener von TransnetBW. Das Unternehmen ist einer von vier Netzbetreibern, die in der Bundesrepublik dem gesetzlichen Auftrag für die Bereitstellung der großen Transportnetze nachkommen. Rund 70 Mitarbeiter bindet der jährlich fortzuschreibende Planungsprozess in den vier  Unternehmen. Auf zehn Jahre im Voraus werden dabei die Bedarfe für den Energietransport festgelegt.

Drei Trassen aus dem Norden  nach Baden-Württemberg hielt TransnetBW in diesem Planungsprozess zunächst für erforderlich, darunter auch eine Leitung nach Wendlingen. Die Bundesnetzagentur befand bei der Bewertung der gemeldeten Leitungsbedarfe, dass genau diese Leitung derzeit nicht benötigt würde. Das hieße nicht, sich das in Zukunft nicht ändern könne, räumte Senne ein. Aber selbst wenn diese Verbindung komme, gehe er davon aus, dass Notzingen nicht betroffen sein werde – weder durch entsprechende Leitungen noch einen Transformatorstandort. Dafür sprächen schon die entsprechenden Abstandsregeln von 400 Meter von einer Hochspannungsleitung zur Wohnbebauung. Außerdem werde der Verstärkung von Leitungen der Vorzug vor Neubauten gegeben.

 
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