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29.07.2015

„Jeder Leistungswillige im Kreis Esslingen bekommt eine Ausbildungsstelle“

Michael Hennrich macht sich Bild von Ausbildungsplatzsituation im Wahlkreis

„Wer sich um einen Ausbildungsplatz bemüht, wird einen finden“. Das ist die Botschaft, die der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich aus mehreren Gesprächen mit der Industrie- und Handelskammer, der Kreishandwerkerschaft und verschiedenen Betrieben mitbringt.

Die Anzahl der angebotenen Ausbildungsplätze übersteigt die der Bewerber deutlich. Nach wie vor gibt es die gefragten Traumberufe, bei denen starker Andrang herrscht. Dazu gehören beispielsweise die Kfz-Berufe oder Büroberufe wie der Industriekaufmann. Wer jedoch die Augen auf weniger bekannte oder vermeintlich weniger attraktive Berufe richtet, kann durchaus auch noch kurzfristig einen Ausbildungsplatz finden. Mitte Juli waren bei der IHK noch über 250 freie Ausbildungsplätze für den Ausbildungsbeginn September 2015 im Kreis gemeldet. Hauptsächlich im Einzelhandel, in Verkäuferberufen im Lebensmittelhandwerk oder der Logistik gibt es freie Plätze. Sogar im einst begehrten Ausbildungsberuf Bankkaufmann standen noch 10 Stellen leer. „Jeder Leistungswillige im Kreis Esslingen bekommt eine Ausbildungsstelle“, beschreibt Hilde Cost, Geschäftsführerin der Bezirkskammer die für Absolventen günstige Situation. Die IHK vermittle solche Bewerber gerne an geeignete Betriebe.

„Das Handwerk hat gute Perspektiven und wird immer gebraucht“, wirbt Kreishandwerksmeister Karl Bossler für die rund 130 Ausbildungsberufe im Handwerk. Immer wieder würden auch kurzfristig Ausbildungsplätze frei. Es lohne sich also noch bis Ausbildungsbeginn bei den entsprechenden Stellen nachzufragen.

In den Handwerksbetrieben werden Auszubildende vor allen mit den Stärken der überwiegend inhabergeführten Betriebe und meist sehr familiären Strukturen umworben: „Hier ist der Draht zum Chef kurz“, berichtet Günther Gutbrod, Inhaber eines Sanitär- und Flaschnerbetriebs in Nürtingen. Das Wohlfühlklima im Betrieb sei ein echter Mehrwert. Aber auch die Vielfalt der Tätigkeit, geregelte Arbeitszeiten, die Nähe zu den Kunden und die Identifikation mit den Produkten und Leistungen des Handwerks sei ein Pluspunkt, so Gutbrod. Dennis Achterberg, Azubi bei Gutbrod, bestätigt die Aussagen seines Chefs: „ Das Handwerk hat erkannt, dass die Mitarbeiter ihr wertvollstes Kapital sind. Das spürt man jeden Tag.“ Obendrein biete das Handwerk auch sehr gute Übernahmechancen nach der Ausbildung. „Unsere Leistungen werden immer gebraucht und sind sehr krisenfest“, betonen Chef und Azubi unisono.

Michael Hennrich rät Bewerbern, sich frühzeitig mit der Berufswahl zu befassen und den Kontakt zu den Kammern, der Kreishandwerkerschaft oder zu Ausbildungsbetrieben direkt zu suchen. „Das erhöht nicht nur die Chancen auf einen Ausbildungsplatz, sondern gibt auch mehr Sicherheit, die richtige Berufswahl zu treffen.“

 

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