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27.01.2015

Amtsblatt KW5

Aspekte zur Gemeinschaftschule

Nach wie vor fehlen uns Informationen zu den tatsächlichen Leistungen der Gemeinschaftsschule. Im BW gibt es mittlerweile zahlreiche Schulen, die schon im 3. Jahr Gemeinschaftsschule sind, also Kinder in der 7. Klasse haben. Da die Noten zwar nicht gegenüber den Schülern kommuniziert werden, aber im Hintergrund geführt werden müssen, damit die Schüler im Bedarfsfall auf eine der bisherigen Schulformen wechseln können, wären Aussagen zum Leistungsverhalten sicher möglich. Uns interessiert: Können Schüler an der Gemeinschaftsschule ihr Niveau aus Klasse 4 halten? Wie viele der Schüler werden in den einzelnen Fächern tatsächlich besser? Da hierzu keine Informationen zu erhalten sind und Kinder sowie Lehrer diese Schulform wieder verlassen, hegen wir Zweifel daran, dass die bisher erbrachten Ergebnisse überzeugend sind.

Auch die Erfahrungen aus der Schweiz, im Besonderen rund um den Berater, der in BW hinzugezogen wurde, haben gezeigt, dass viele seiner Schüler den Abschluss nicht geschafft haben. Bisher haben wir in unserer Stadt sehr wenige Schülern, die ohne Abschluss von der Schule gehen. Wir finden, dies ist eine Leistung auf die wir und insbesondere die Schüler und Lehrer stolz sein können. Und bisher konnten die Unternehmen auch sehr vielen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz anbieten. Wir zweifeln, ob die jungen Menschen nach Jahren der freiwilligen Einteilung von Aufgaben und Lernniveau den Anforderungen im Berufsleben gewachsen sind und plädieren daher dafür, die Erfahrungen der bestehenden 200 Gemeinschaftschulen im Land abzuwarten.

 

Baukommission

In der ersten Sitzung der Baukommission wurden den Vertretern aus den Fraktionen die entsprechenden Unterlagen vorgelegt. Manche Planung ist aus unserer Sicht so weit entfernt von jeder Realität, dass wir erst einmal fassungslos waren und Zeit für eine entsprechende Reaktion gebraucht haben. Wir erwarten von den verantwortlichen Planern in unseren Ämtern klare Ansagen an die Architekten, dass wir als Stadt neben dem Bau von Gebäuden auch noch andere Aufgaben haben und daher nicht die teuersten Materialien verbauen können, die der Markt hergibt. Eine würdige Bauweise heißt für uns nicht automatisch grenzenloser Luxus. Und wenn es eine ähnliche Farbe zum halben Preis gibt, dann lohnt der Griff zur günstigeren Variante, weil diese Ersparnis wieder Freiraum schafft für Investionen z. B. für unsere Wirtschaft. Durch Steuerzahlungen wandeln sich diese zuvor erzielten Ersparnisse in Einnahmemöglichkeiten für unsere Stadt. Vor uns liegen Investionen im Bereich von 100 Mio. Euro. Wenn wir nur 5% bei den einzelnen Maßnahmen sparen, sind dies bereits 5 Mio. Euro.

 
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