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24.01.2015

Amtsblatt KW4

Schulentwicklung

An vielen Stellen konnten wir bei der Informationsveranstaltung nur den Kopfschütteln. Sind gute Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern etwas, was unsere in der Stadt vorhandenen Schularten nicht auch anstreben? Ist dies ein Privileg der Gemeinschaftsschule? Holen unsere Schulen die Kinder etwa nicht dort ab, wo die Schüler gerade stehen? Haben nur Gemeinschaftsschulen engagierte Lehrer oder Lehrer, die sich als Team verstehen? Wir sagen klar nein. Wir haben starke und engagierte Schulen, Schüler und Lehrer in der Stadt, von der Werkrealschule über die Realschule bis hin zu den Gymnasien. Alle leisten sie täglich viel. Im Gegensatz zur Gemeinschaftschule müssen sie dies unter anderen Voraussetzungen leisten, z.B. mit einer geringeren Versorgung an Lehrerstunden. Wir hätten uns seitens des Schulbürgermeisters mehr tatsächliche Aufklärung gewünscht, keine polemische und teilweise missionarisch wirkende Werbeveranstaltung! Dieses hätte unserer Meinung nach, die Verwaltung, das Amt für Schulen, deutlich besser gewährleisten müssen.

Neues Kommunales Haushaltsrecht

In diesem Jahr stellt unsere Kommune von der bisherigen kameralen Buchhaltung um auf das neue kommunale Haushaltsrecht. Hier finden vertieft betriebswirtschaftliche Instrumente und Methoden Anwendung. Es geht nicht mehr nur um die Frage: „Wie viel Geld wird eingesetzt?“ sondern auch „Was soll dabei erreicht werden?“. Bisher stand der Geldverbrauch als Steuerungsinstrument zur Verfügung. Jetzt sind es die Ziele, also die gewünschten Ergebnisse. Der doppische Haushalt wird auch mehr Transparenz ermöglichen zu den Leistungen der Kommune. Die von uns schon lange geforderte Kostentransparenz kann so geschaffen werden. Die Kostendeckungsgrade in den vielen Aufgabenbereichen der Kommune werden ersichtlich. Vergangenen Freitag haben wir uns wieder ein Stück weiter in die neue Denkweise eingearbeitet. Was sich durch die neue Aufstellungsweise des Haushaltes nicht ändert, ist unsere Haltung, dass wir nicht mehr ausgeben können, als wir zur Verfügung haben. Also eine solide Haushaltsführung, damit Freiräume für Investionen entstehen, die zukünftige Einnahmen für unsere Stadt generieren. Diese können dann wiederum für unsere Stadt eingesetzt werden. 

Filderbahnhof 

Positiv haben wir zur Kenntnis genommen,dass von Verkehrsminister Hermann Anzeichen und Aussagen zu vernehmen sind, den Filderbahnhof plus und die Variante „Drittes Gleis“ zu prüfen. Leider kommt diese Bereitschaft spät und es ist schon viel Zeit unnötig verstrichen. Für unsere Stadt ist ein funktionierender Nahverkehr wichg. Der Engpass am Halt Flughafen durch nur ein Gleis für die S-Bahn muss optimiert werden.

 

 
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