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01.09.2014

Leserbrief: Land muss Angebotslücke schliessen!

Meinem grünen Kollegen Andreas Schwarz muss ich widersprechen. Die neue Konzeption des Landes für den Schienenverkehr auf der Strecke zwischen Tübingen und Stuttgart bedeutet für die Pendler ab Nürtingen von 2018 bis zur Fertigstellung von Stuttgart 21 und des Filderbahnhofs eine deutliche Angebotsverschlechterung.

Entscheidend ist doch die Zeit zwischen 6 und 8 Uhr morgens, wenn ab Nürtingen Tausende von Pendler in Richtung Stuttgart fahren. Heute fahren zu dieser Uhrzeit sieben Regionalexpresszüge nach Stuttgart, sowie zwei Regionalbahnen als Zubringer zur S-Bahn (mit Endstation Wendlingen) bzw. zu den Zügen Richtung Ulm (mit Endstation Plochingen).

Ab 2018 fährt auf dieser Strecke ein halbstündiger Metropolexpress. Das sind fünf Züge in der Hauptzeit zwischen 6 und 8 Uhr. Von neun Zügen bleiben also fünf übrig.

Das ist eine wesentliche Angebotsverschlechterung!

Es nützt dem Pendler, der in dieser Zeit fahren muss wenig, wenn er weiß, dass um 10.33 Uhr ein wenig genutzter Metropolexpress fährt. Die Züge müssen vor allem dann fahren, wenn Bedarf ist und das ist morgens und abends!

Wenn Stuttgart 21 und der Filderbahnhof – von den Grünen bis zuletzt auf das schärfste bekämpft – endlich Realität werden, fahren über Nürtingen übrigens zwei Metropolexpresszüge. Dann im Viertelstundentakt. Für Nürtingen und die umliegenden Gemeinden ein echter Gewinn.

Solange jedoch, also von 2018 bis zu diesem Zeitpunkt, vermutlich also vier Jahre, gibt es eine Angebotslücke und meine Forderung ist, dass das Land diese Lücke schließt.

 
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