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14.10.2014

Thaddäus Kunzmann lobt Trauerarbeit und Familienbegleitung in den Hospizdiensten

Pressemitteilung zum Welthospiztag am 14. Oktober

„Sterbebegleitung für schwerstkranke Menschen und deren Familien ist eine schwierige Herausforderung für alle Beteiligten. Mein Respekt gilt den fast 100.000 Menschen, die sich in der Hospizarbeit engagieren.“, betont der CDU-Landtagsabgeordnete Thaddäus Kunzmann anlässlich des Welthospiztages am 14. Oktober.

In mehreren Besuchen von Einrichtungen im Kreis hat der Abgeordnete sich über die Arbeit der unterschiedlichen Einrichtungen informiert. „Ein großer Teil der Arbeit wird im Ehrenamt geleistet, das ist besonders anerkennenswert, das ist gelebte Nächstenliebe“, so Kunzmann. Betroffenen Menschen sollen während ihrer letzten Lebensphase nicht auf die Geborgenheit und die Wärme einer vertrauensvollen Begleitung verzichten müssen. Wenn es ihr Wunsch sei, müssten sie soweit wie möglich in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld betreut und versorgt werden. Dabei sollten auch die Fortschritte der Schmerztherapie und die Möglichkeiten der Linderung schwerer körperlicher Symptome allen schwerstkranken und sterbenden Menschen gleichermaßen zugutekommen.

Als Stadtbeauftragter des Malteser Hilfsdienstes in Nürtingen und als Obmann in der Enquete-Kommission „Pflege“ im Landtag von Baden-Württemberg widmet sich der Abgeordnete intensiv den Trends in der Pflegeversorgung. Früher habe Sterbebegleitung oft ausschließlich im Familienverbund stattgefunden, erklärt Kunzmann. Durch die beruflich notwendige Mobilität lebten aber nur noch sehr selten zwei oder mehr Generationen unter einem Dach. Das mache sich auch in der rasanten Zunahme von Hospiz- und Palliativdiensten deutlich.

Über 1500 ambulante Einrichtungen einschließlich der Dienste für Kinder kümmern sich bundesweit um schwerstkranke Patienten. Während es 1996 nur 30 stationäre Hospize und 28 Palliativstationen gab, waren  es 2011 bereits 195 stationäre Hospize und 231 Palliativstationen. Insbesondere die Zahl der Palliativstationen steigt überproportional.

Seit 2005 findet jährlich am zweiten Samstag im Oktober der Welthospiztag statt. Ziel ist es, die Themen Sterben, Tod und Trauer in der Gesellschaft zu verankern und die gesellschaftliche Unterstützung der Hospiz- und Palliative Care Bewegung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zu erhöhen. Der Welt Hospiz- und Palliative Care Tag, wie er offiziell heißt, wird von der Worldwide Palliative Care Alliance (WPCA) als Netzwerk von nationalen Hospiz- und Palliative Care Organisationen und weiteren Partnern veranstaltet und durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt.

 
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