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04.10.2014

„Gute Bildung für Alle muss weltweit Grundrecht sein“

Thaddäus Kunzmann zum Internationalen Tag des Lehrers am 5. Oktober

„Wir können stolz und dankbar sein auf das, was Deutschland im Bereich der Bildung erreicht hat“, schreibt der CDU-Landtagsabgeordnete Thaddäus Kunzmann anlässlich des Internationalen Tag des Lehrers am 5. Oktober. „Unser Erfolg ist nicht zuletzt ein Verdienst den Lehrkräften an unseren Schulen, die täglich wertvolle und engagierte Arbeit leisten.

Bildung habe in Deutschland einen hohen Stellenwert, das mache allein schon die nahezu tägliche politische Auseinandersetzung um Schulpolitik, Schularten oder Bildungspläne deutlich. „Am Weltlehrertag am 5. Oktober sollten wir uns aber abseits jeglichen politischen Streits bewusst machen, wie wertvoll es ist, dass bei uns jedes Kind freien Zugang zu Bildung hat“, erklärt Kunzmann. Weltweit sei es nicht selbstverständlich, dass Kinder ihren individuellen Bildungsweg unabhängig von politischen oder gesellschaftlichen Vorgaben gestalten können. Insbesondere Mädchen hätten es in vielen Ländern schwer, Zugang zu Bildung zu bekommen. „Gute Bildung für Alle muss weltweit Grundrecht sein“, so Kunzmann.

„Wo immer Politik über Bildung entscheidet, muss man darauf hinweisen, dass Bildung die Basis wirtschaftlichen Erfolgs einer Gesellschaft ist“, fordert der CDU-Abgeordnete. „Eine Gesellschaft mit all ihren Handlungsfeldern kann immer so gut sein, wie es der Bildungsgrad der Bevölkerung zulässt.“ Insofern sei Bildung der entscheidende Erfolgsfaktor für eine friedliche, ökonomisch und ökologisch nachhaltig handelnde Welt. „Darum muss Bildung bei uns einen hohen Stellenwert behalten und unabhängig von ideologischen Diskussionen qualitativ hochwertig weiterentwickelt werden“, so Kunzmann abschließend. Gute Beispiele für erfolgreiche Bildung müssen ein Exportschlager sein. Das erfolgreiche Duale System ist dafür ein anerkanntes Beispiel, hat aber international immer noch viel Potential.“

Der Weltlehrertag wurde 1994  durch den Generaldirektor der UNESCO im Rahmen einer internationalen Bildungskonferenz in Genf ins Leben gerufen. Das Datum des Weltlehrertages geht zurück auf eine internationale Bildungskonferenz im Jahr 1966. Damals einigte man sich auf die „Charta zum Status der Lehrerinnen und Lehrer“, in der zum ersten Mal gemeinsame internationale Standards des Lehrerberufs festgelegt wurden. Mit der Charta war es in einem internationalen Konsens zum ersten Mal gelungen, den Status des Lehrerberufs in der Gesellschaft zu fixieren und die Verantwortung der Politik zur Sicherstellung der erforderlichen Arbeitsbedingungen für Lehrerinnen und Lehrer festzuhalten.

 
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