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28.04.2014

Michael Hennrich bei der Mitgliederversammlung von Haus & Grund in Kirchheim

Reinhard Spieth und Gregor Küstermann wieder als Vorsitzende gewählt

Landesvorsitzender Michael Hennrich referierte bei Haus und Grund

Kirchheim. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung ist Reinhardt Spieth, der seitherige Vorsitzende, erneut zum 1. Vorsitzenden von Haus und Grund Kirchheim unter Teck und Umgebung gewählt worden. Gregor Küstermann wählten die Mitglieder wieder zum 2. Vorsitzenden. Rund 250 Mitglieder füllten die Kirchheimer Stadthalle bis auf den letzten Platz. Reinhard Spieth führte dies in seinem Rechenschaftsbericht auf die Anwesenheit des Landesvorsitzenden Michael Hennrich und das Interesse an dessen Vortrag zurück. Michael Hennrich referierte zum Thema „Die Große Koalition – mit was müssen Immobilieneigentümer rechnen.“ Auch im Hinblick auf die Mitgliederzahlen konnte Reinhard Spieth erneut positive Zahlen bekanntgeben. Die Mitgliederzahl des zweitgrößten Kirchheimer Vereins liegt aktuell bei etwa 2260 Mitgliedern, ein historischer Höchststand seit Gründung des Vereins. Reinhard Spieth freute sich, dass die Beratungsangebote des Vereins im abgelaufenen Jahr auf hohes Interesse gestoßen waren. 850 Beratungsgespräche fanden im Jahr 2013 statt, darunter unter anderem Rechtsberatungen, Mietpreisberatungen und Beratungen zur Betriebskostenabrechnung. Als Projekte beschäftigten den Verein im Jahr 2013 die zeit- und kostenaufwendige Umstellung auf das SEPA- Verfahren und die Aktualisierung der Vergleichsmietensammlung, um den Mitgliedern eine Vergleichsgröße an Mietpreisen an die Hand geben zu können, wenn sie eine Immobilie zu vermieten haben. Reinhard Spieth bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle, der Geschäftsstellenleiterin Elfriede Natto und Frau Fischer, für deren engagierte Arbeit im letzten Jahr. Reinhard Spieth dankte auch den Mitarbeitern der Kirchheimer Gaststätte „Die Glocke“, die das Catering für den Abend übernahmen. Die Leiterin der Geschäftsstelle Elfriede Natto gab einen Überblick über die Finanzen des Vereins im abgelaufenen Jahr und stellte den Wirtschaftsplan für das Jahr 2014 vor. Im Anschluss an die Rechenschaftsberichte wählten die Mitglieder Reinhard Spieth erneut zum 1. Vorsitzenden und Gregor Küstermann wieder zum 2. Vorsitzenden von Haus und Grund Kirchheim unter Teck und Umgebung. In seinem Vortrag ging der Landesvorsitzende Michael Hennrich auf verschiedene Aspekte der Politik ein, mit denen sich Haus und Grund auf Landes- und Bundesebene auseinandersetzt. Positiv konnte Michael Hennrich berichten, der Mitglied der CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag ist, dass eine Erhöhung der Vermögenssteuer und der Erbschaftssteuer verhindert werden konnte. Denn diese Steuererhöhungen hätten Immobilieneigentümer getroffen. Im Hinblick auf die Ebene der Landespolitik gab es laut Hennrich in den letzten Jahren etliche Gesetze, die zu zusätzlichen Belastungen führten bzw. seien weitere belastende Gesetz in Planung. Hennrich nannte beispielhaft die Erhöhung der Grunderwerbssteuer, das Erneuerbare Energien Wärme - Gesetz Baden-Württemberg, die geplante Verordnung über die Veröffentlichung von Umweltdaten, das Wassergesetz und die Rauchwarnmelderpflicht. Doch sei es gelungen, einige Gesetze im Dialog mit der Landesregierung zu entschärfen, wie. z.B. beim Thema Rauchwarnmelder.

 

Problematisch sieht Michael Hennrich das Gesetz über die Mietpreisbremse das der SPD - Justizminister Heiko Maas plane. Die gesetzliche Mietpreisbremse beinhalte, dass bei Neuvermietungen in einer Region, in der ein angespannter Wohnungsmarkt herrsche, die Miete um maximal 10% gegenüber der Vergleichsmiete erhöht werden darf. Durch dieses Gesetz werde die Bereitschaft, in Immobilien zu investieren, nicht erhöht. Für Michael Hennrich ist es überflüssig, ein solches Gesetz einzuführen. In Portugal sei im Zuge der Liberalisierungen die Mietpreisbremse aktuell abgeschafft worden, weil sie negative Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt hatte. Nicht jedes Gesetz, das gut gemeint sei, bewirke tatsächlich etwas Positives. Hennrich machte das auch am Erneuerbaren Energie – Wärme Gesetz Baden-Württemberg deutlich. Das Erneuerbare Energien – Wärme Gesetz, das Hauseigentümer bei einem Austausch einer Heizungsanlage ab dem 1. Januar 2010 verpflichtet, 10 Prozent der Wärme mit erneuerbarer Energie zu erzeugen, habe nicht das bewirkt, was beabsichtigt war. Sondern viele Hauseigentümer tauschen deshalb ihre Heizkessel erst gar nicht aus und erzeugen deshalb Wärme wie bisher mit den alten Heizkesseln, die mehr Energie verbrauchen als neue Heizkessel, berichtete Hennrich. Der durch die frühere Umweltministerin Tanja Gönner eingebrachte Entwurf soll nun  durch die rot-grüne Landesregierung sogar noch verschärft werden. Denn diese erhöhte die Pflicht, den Wärmeanteil, der durch regenerative Energie erzeugt werden muss, sogar auf 15%. Kritisch setzte sich Michael Hennrich auch mit dem Thema des Baus von Windkraftanlagen und der Abstandsregelung auseinander. „Wird eine Windkraftanlage in der Nähe der Wohnbebauung aufgestellt, sinkt der Wert der Immobilie rapide,“ konstatierte Michael Hennrich. Deshalb müsse entweder größere Abstandsregelungen getroffen werden oder der Wertverlust in irgendeiner Form ausgeglichen werden. Abschließend forderte der Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich eine Politik, die die Freude am Eigentum und privater Eigeninitiative fördert und nicht behindert.  

Text und Bilder Peter Schuster

 
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