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07.07.2013

Podiumsdiskussion im katholischen Gemeindehaus Leinfelden

Am Sonntag, den 7. Juli, fand im katholischen Gemeindehaus St. Peter und Paul in Leinfelden eine Podiumsdiskussion mit den Kandidaten für die Bundestagswahl des Wahlkreises Nürtingen statt, zu der die Katholische Arbeiterbewegung eingeladen hatte. Außer unserem Abgeordneten Michael Hennrich kamen die Kandidaten Rainer Arnold von der SPD, Renata Alt von der FDP, Claudia Heydt von den Linken und Matthias Gastl von den Grünen.

Herr Dr. Herrmann Sommer von der Arbeitnehmerbewegung stellte die Kandidaten vor, sowie den Moderator Dr. Joachim Zietlow, ein Chemiker aus Musberg, der sich zur Verfügung gestellt hatte. Im Publikum waren außerdem die CDU Stadträte Ilona Koch und Erich Klauser anwesend. Zietlow begrüßte die Anwesenden und leitete die Diskussion ein mit der Anmerkung, dass Wahlveranstaltungen keine „Festivals der Ehrlichkeit“ seien, aber er die Politiker um diese bitte, und gab das Wort weiter.

Zu Beginn stellten die Kandidaten sich, ihren Werdegang und ihre politischen Arbeitsschwerpunkte dem Alter nach abnehmend vor. Anschließend wurde das erste Diskussionsthema, Arbeit und Rente, eröffnet. Die Alterskurve zeigt das Phänomen der Überalterung: Große Teile der Bevölkerung werden immer älter und die Geburtenrate bei den jüngeren Jahrgängen ist rückläufig. Die Armut ist bei den sogenannten „Aufstockern“ so groß, dass sie nur noch mit mehreren Jobs genügend Geld zu verdienen.

Als weitere Stichpunkte wurde die Benachteiligung der Frauen bei der Rente genannt und die private Rentenversicherung. Herr Hennrich erklärte, dass er als Wichtigstes die Verlässlichkeit der Rente ansieht und über die Parteigrenzen hinweg wurde es tatsächlich geschafft, dass die gesetzliche Rente heute sicher ist. Die Rente mit 67 sei nötig wegen der verlängerten Rentenbezugszeiten und werde für das Umlagesystem benötigt. Mit der Sockelrente, der Mütterrente, sowie der betrieblichen und privaten Rente habe man wichtige Werkzeuge für die erstrebte Verlässlichkeit und eine vernünftige Höhe der Auszahlungsbeträge. In der nächsten Legislaturperiode, gab Herr Hennrich den Ausblick, müsse man noch die Ost- und West-Rente angehen.

Auch die anderen Kandidaten stellten ihre Positionen dar, so dass es zu einer regen Diskussion kam. Herr Hennrich verwies daruf, dass auch durch den deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit, besonders im Bereich der Langzeitarbeitlosen, die Rente sicher sei. Dies sei eine gute Entwicklung, die man mit der Hartz-IV-Reform, mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt, einer Lohnuntergrenze und Leiharbeit, die allerdings noch weiter reglementiert werden sollte, zu Wege gebracht habe.

Abschließend durfte auch das Publikum Fragen stellen, was rege genutzt wurde. Einem Angriff auf Politiker, dass sie  sich zu wenig in der Öffentlichkeit, besonders außerhalb des Wahlkampfes, zeigen würden begegnete Hennrich mit dem Verweis, dass man auf seiner Homepage  jederzeit die zahlreichen Termine, die wahrgenommen werden sehen könne. Zudem könne man sich jederzeit bei Fragen an seine Abgeordneten wenden. Hennrich versprach in diesem Zusammenhang, dass er jede Email beantworte.

Die Diskussion zwischen den Politikern und dem Publikum wurde hitzig und emotionsgeladen, doch das zeigte das beiderseitige Interesse und Engagement.

Herr Dr. Zietlow äußerte, dass ein erfreulicher Diskurs stattgefunden habe und dankte den Politikern.

Zum Schluss dankte auch Herr Dr. Sommer allen Anwesenden für die Teilnahme und wünschte einen fairen Wahlkampf „Der Beste möge gewinnen“.

 
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