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11.07.2013

Michael Hennrich beim Sommerempfang des CDU Stadtverbands Kirchheim-Dettingen

Knapp 60 Personen kamen zur Sommerveranstaltung im Alten Gemeindehaus mit anschließendem Sommerempfang des CDU Stadtverbands Kirchheim-Dettingen und vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU/CSU Kreisverband Esslingen. Bei der Veranstaltung sprachen die Bundestagsabgeordneten Michael Hennrich und Steffen Bilger, der Vorsitzende des CDU Bezirksverbands Nordwürttemberg, zum Thema „Generationengerechtigkeit“. Peter Schuster, Vorsitzender vom Evangelischen Arbeitskreises der CDU, konstatierte in seiner Begrüßungsrede, dass dies kein einfaches Thema sei. Denn die Politik müsse hier sowohl der Generation der älteren Menschen gerecht werden, ebenso die Interessen der jüngeren Menschen berücksichtigen. „Die ältere Generation hat nach dem Krieg Deutschland aufgebaut, mehr als 40 Stunden pro Woche gearbeitet, auch mehr Kinder großgezogen als die 1,4, die heute durchschnittlich pro Frau geboren werden,“ sagte Peter Schuster. Die älteren Menschen haben nach dem Krieg Häuser gebaut und Familienunternehmen gegründet. Ein wesentlicher Teil des heutigen Wohlstands in Deutschland beruht auf dem, was die Nachkriegsgeneration erarbeitete und aufbaute. Auf der anderen Seite stehen die Interessen der jüngeren Generation, die sich in letzter Zeit mit immer höheren Steuern konfrontiert sah. Vor allem die Erhöhung der Mehrwertsteuer in Verbindung mit den gestiegenen Energiekosten habe zu einer massiven zusätzlichen Belastung geführt, betonte Schuster. Zudem nehme die kalte Progression den jüngeren Menschen von jeder Lohnerhöhung über die Besteuerung wieder einen hohen Anteil weg. „Wir dürfen die junge Generation nicht mit immer neuen Abgaben und Steuern belasten,“ appellierte Schuster an die anwesenden Abgeordneten. Peter Schuster kritisierte die Steuerpläne der SPD und von den Grünen, durch die die durchschnittliche Familie mit zwei Kindern steuerlich massiv zusätzlich belastet würden. Für Michael Hennrich ist das Thema Generationengerechtigkeit ein wichtiges Thema. Für den Bundestagsabgeordneten Michael Hennrich geht es darum, die sozialen Sicherungssysteme nachhaltig zu gestalten. Deshalb habe die schwarz-gelbe Koalition die Renten nur maßvoll angehoben, um zu verhindern, dass die Renten irgendwann gekürzt werden müssen, wenn eine schwache Konjunktur zum Rückgang der Beitragseinnahmen in der Rentenkasse führe. Deshalb habe die CDU auch die Betriebsrenten zur Finanzierung des Krankenversicherungsbeitrags herangezogen, weil nur so der gesetzliche Krankenversicherungsbeitrag stabil gehalten werden konnte. Generationengerechtigkeit beinhaltet für Michael Hennrich immer den Aspekt der Nachhaltigkeit und bedeute damit für die jüngere Generation Verlässlichkeit. Steffen Bilger; Vorsitzender des CDU Bezirksverbands Nordwürttemberg, ging auf die Aspekte des Themas ein. Aktuell wandere jeder zweite Euro, der durch Steuern eingenommen werde, in den Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und werde dort ausgegeben. Deshalb sei es absurd, wenn der schwarz-gelben Koalition von politischen Gegnern immer wieder vorgeworfen werde, sie sei unsozial. Steffen Bilger hatte als früherer Landesvorsitzender der Jungen Union auch darauf hingewiesen, dass das Geld, das in die Sozialetats fließt, auch zunächst verdient werden muss. Die Rentengarantie bezeichnete der Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger als richtig, verteidigte deshalb das Renteneintrittsalter von 67 Jahren. Die Anhebung des Rentenalters habe wesentlich mit dazu beigetragen, die Rentenbeiträge langfristig zu stabilisieren. Die Energiepreise dürfen sich aus der Sicht des CDU Politikers nicht weiter erhöhen. Deshalb müsse die Energiewende so gestaltet werden, dass der Strom für die Industrie und die Bürger nicht teurer werde. Dass die Fördersätze für Strom, der aus Solaranlagen produziert wird, gekürzt worden seien, ist aus Bilgers Sicht ein richtiger Schritt, um den Anstieg beim Strompreis zu verhindern. Jürgen Trittin von den Grünen habe prognostiziert, dass sich durch das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG), welches die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz fördert und deren Erzeugern feste Einspeisevergütungen garantiert, der Strom nicht wesentlich verteuere. Die Prognose habe sich nicht erfüllt, machte Steffen Bilger deutlich. Sondern durch das von den Grünen initiierte Gesetz habe sich der Strompreis erheblich verteuert. Das gelte besonders für die Familien, weil dort mehrere Personen unter einem Dach wohnen, die Strom verbrauchen. Die Union bezeichnete Steffen Bilger als einzig verbliebene politische Kraft, die sich für die Anliegen der Familien einsetzt. Die Union habe für Betreuungsangebote gesorgt, damit Familien Wahlfreiheit haben und entscheiden können, ob nach der Geburt eines Kindes beide Elternteile arbeiten wollen oder ein Elternteil zuhause bleiben möchte. Gleichzeitig plädierte Bilger für eine Anerkennung des traditionellen Familienmodells. Zwei Drittel der Kinder werden in den ersten Jahren von den Familien zuhause betreut, hob Bilger die Bedeutung des traditionellen Familienmodells hervor. Deshalb habe sich die Union für das Betreuungsgeld stark gemacht, das Mütter, die ihre Kinder selbst erziehen wollen, unterstützt. Zu einer nachhaltigen Politik gehört für Steffen Bilger der Abbau von Schulden. Während der Aufbau Deutschlands bis Ende der 60 er Jahre weitgehend ohne Schulden geschehen sei, haben seit Anfang der 70er Jahre Bund, Länder und Kommunen insgesamt 2000 Milliarden Schulden angehäuft. Ziel müsse es sein, diese Schulden abzubauen. Steffen Bilger kritisierte die Steuerpläne von SPD und den Grünen. Durch die geplanten Steuererhöhungen der Grünen würden Bürger und Unternehmen mit 50 Milliarden Euro, durch die geplanten Steuererhöhungen der SPD sogar mit 70 Milliarden Euro zusätzlich belastet. Im Anschluss an die Diskussion lud Dr. Thilo Rose, Vorsitzender des Stadtverbands, die Anwesenden zum Imbiss und Getränken ein.  

 

Der Artikel sowie die Bilder wurden uns freundlicherweise von Peter Schuster zur Verfügung gestellt- herzlichen Dank dafür!

 
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