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22.08.2013

Michael Hennrich zu Gast im Haus am Fleinsbach in Filderstadt

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich konnte sich zusammen mit der Einrichtungsleiterin, Frau Manuela Sohn, im Rahmen einer Einrichtungsbesichtigung ein Bild von den umfangreichen baulichen Maßnahmen zur Erfüllung und Verbesserung der Brandschutzsicherheit machen. Im Haus am Fleinsbach gibt es ein Projekt mit der Vision:"Was kann getan werden, damit die SeniorInnen Freude haben, in das Haus am Fleinsbach zu kommen?" Insbesondere die Aufenthaltsräume sollen nach dem Feng-Shui-Konzept umgestaltet werden. Dazu erklärte Frau Sohn dem Bundestagsabgeordneten, dass Feng Shui eine chinesische Harmonielehre ist, die zur Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung genutzt wird. Für das Haus am Fleinsbach bedeutet das unter anderem, dass die Wände der Wohn- und Lebensräume in der Einrichtung nach einem bestimmten Farbkonzept farblich verändert werden. "Für die Umsetzung", so Frau Sohn, "werden dringend noch weitere Spenden benötigt." Wichtige bundespolitische Themen sind für Frau Sohn vor allem die Anerkennung des Altenpflege-Berufes.

Michael Hennrich unterstrich, dass gerade dieser Beruf in Berlin sehr intensiv diskutiert wird, da bereits heute schon ein ausgesprochener Fachkräftemangel herrsche und im Zuge des demografischen Wandels die Situation noch verschärft wird. Einer Generalisierung der Pflegeberufe steht Hennrich offen gegenüber. Es wäre eine von mehreren Möglichkeiten, den Altenpflegeberuf aufzuwerten. Frau Sohn äußerte sich sehr positiv bzgl. der Personalsituation sowie der Einbindung in das Gemeinwesen, was Hennrich beeindruckte. Der Bundestagsabgeordnete fragte die Leiterin nach den drei wichtigsten Wünschen für die Bundespolitik. Die Finanzierungsbeiträge der Pflegeversicherung müssen steigen, antwortete Frau Sohn, um bessere Personalschlüssel in der Pflege umsetzen zu können. Dies kommt den Bewohnern zugute, ist aber auch erforderlich, um für die vorhandenen Mitarbeiter zuverlässige Arbeitszeiten zu garantieren und damit dem Erfordernis der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerecht zu werden. Gerade bei der Betreuung demenzkranker Bewohner sind viele helfende Hände gefragt. Die mit der letzten Pflegereform eingeführte Finanzierung von Betreuungsassistenten ist weiter auszubauen. Der hier bestehende Personalschlüssel von 1:24 sei zu niedrig. Zeitfresser für die Pflegeeinrichtungen sei die zunehmende Bürokratie im Zusammenspiel mit den Krankenkassen. Die Politik müsse sich dafür einsetzen, dass Verwaltungsarbeiten, die durch Anträge für Bewohner bei Krankenkassen entstehen, nicht auf die Pflegeheime verlagert werden. Beispiele hierfür seien die Genehmigungen von Hilfsmitteln, Verordnungen von Ärzten oder die Genehmigung von Krankentransporten. Auch könne vor Ort viel Zeit gespart werden, wenn die Krankenkassen Anträge von Bewohnern nicht so restriktiv behandeln würden. 

Vielen Dank an Frau Sohn für den sehr informativen Vormittag.

Der Bericht sowie die Fotos wurden uns freundlicherweise von Christiane Robel von der CDU Filderstadt zur Verfügung gestellt- herzlichen Dank dafür!

 

 
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